Kurzprofil
Neben den großen Vorhaben wurden in Reichenschwand mehrere Kleinprojekte umgesetzt, die im Alltag häufig den entscheidenden Unterschied machen: sichere Wege, sanierte Oberflächen, eine gepflegte Anlage am Friedhof, ein solides Rathaus-Sockelbauwerk und zusätzliche erneuerbare Energie auf kommunalen Dächern. Insgesamt steht dabei ein pragmatischer Ansatz im Vordergrund: Probleme frühzeitig angehen, Substanz erhalten und Verbesserungen mit Augenmaß realisieren.
Sanierung Kanal & Fahrradweg B14
Entlang der B14 wurden Arbeiten zur Sanierung des Kanals mit Maßnahmen am Fahrradweg kombiniert.
Damit wird die unterirdische Infrastruktur langfristig gesichert.
Ergebnis: höhere Betriebssicherheit im Entwässerungsnetz.
Kosten: ca. 211.000 € Förderung: ca. 67.000 €
Pflasterung am Friedhof
Die Wegeflächen am Friedhof wurden durch eine neue Pflasterung aufgewertet. Neben einem ordentlichen und gepflegten
Erscheinungsbild standen Sicherheit und Barrierearmut im Vordergrund: stabile, ebene Flächen verbessern
die Begehbarkeit – insbesondere bei Nässe, Laub oder im Winter.
Ergebnis: ein würdiger, besser nutzbarer Bereich mit dauerhaft belastbaren Oberflächen.
PV-Anlage auf dem KiGa-Dach
Mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Kindergarten-Dach wird kommunale Dachfläche sinnvoll genutzt und ein konkreter Schritt
zur Eigenstromerzeugung umgesetzt. Die Anlage reduziert den Strombezug aus dem Netz und senkt langfristig laufende Kosten –
ein Vorteil, der gerade bei öffentlichen Einrichtungen dauerhaft wirksam ist.
Ergebnis: mehr erneuerbare Energie vor Ort, geringere Betriebskosten und ein sichtbares Zeichen für Nachhaltigkeit im Gemeindealltag.
Sanierung Sockel Rathaus
Der Sockelbereich des Rathauses wurde fachgerecht saniert, um die Bausubstanz zu schützen und Folgeschäden zu vermeiden.
Gerade in Sockelzonen wirken Spritzwasser, Frost und Streusalz besonders stark – eine rechtzeitige Instandsetzung ist daher
Werterhalt und präventiver Bautenschutz zugleich.
Ergebnis: stabile Gebäudehülle, optische Aufwertung und langfristig geringeres Sanierungsrisiko.
Kosten: ca. 30.000 €
Neugestaltung Weg Moosanger
Der Weg am Moosanger wurde neu gestaltet und funktional verbessert. Ziel war eine dauerhaft gute Nutzbarkeit – etwa für
Spaziergänger, Anwohner und die alltägliche Erschließung. Durch eine klare Führung und einen gepflegten Ausbau wird das Ortsbild
aufgewertet und die Aufenthaltsqualität erhöht.
Ergebnis: ein besser nutzbarer, ansprechender Wegabschnitt, der den Nahbereich sichtbar aufwertet.
Fazit
Kleinprojekte sind oft die Maßnahmen, die Bürger unmittelbar wahrnehmen: sichere Wege, ordentliche Oberflächen, intakte Bausubstanz und konkrete Nachhaltigkeitsprojekte. Mit der Sanierung des Kanalstücks, der Pflasterung am Friedhof, der PV-Anlage auf dem KiGa-Dach, der Sockelsanierung am Rathaus und der Neugestaltung des Weges am Moosanger wurden mehrere sichtbare und sinnvolle Bausteine für eine gut gepflegte Gemeinde umgesetzt.