Kurzprofil
Das Feuerwehrhaus aus dem Jahr 1978 entsprach seit vielen Jahren nicht mehr den heutigen Anforderungen an Arbeitssicherheit, Einsatzfähigkeit und zeitgemäße Ausbildung. Der Gemeinderat hat dies frühzeitig erkannt und bereits vor rund 15 Jahren festgestellt, dass ein Neubau alternativlos ist.
Hintergrund
Die Suche nach einem geeigneten und finanzierbaren Grundstück stellte die Gemeinde über Jahre vor große Herausforderungen. Mit dem Standort an der B14 (Nürnberger Straße 39) konnte eine verkehrlich optimale und zukunftsfähige Lösung realisiert werden. Von Anfang an war es Anspruch, die Führung der Freiwilligen Feuerwehr eng in Planung und Umsetzung einzubinden.
Umsetzung
Der Baubeginn im März 2024 markierte den Start einer konsequent strukturierten Umsetzungsphase. Wöchentliche Jour-fixe-Termine mit allen Gewerken, dem Bauamt und der Feuerwehr sorgten für Transparenz, kurze Entscheidungswege und hohe Kostendisziplin.
Ergebnis
Der Neubau konnte im geplanten Zeitrahmen und innerhalb der ursprünglich kalkulierten Kosten fertiggestellt und in Dienst gestellt werden. Durch frühzeitige, kontinuierliche Einbindung der Feuerwehr waren zudem erhebliche Eigenleistungen möglich, die die Baukosten reduzierten.
Ausblick
Nach dem Neubau zeichnen sich weitere investive Herausforderungen ab: Der Fahrzeugbestand ist stark überaltert (Einsatzfahrzeuge ca. 20 bzw. 40 Jahre). Der Zeitraum von Ausschreibung bis Auslieferung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs liegt inzwischen im Durchschnitt bei rund drei Jahren. Vorausschauende Kommunalpolitik bedeutet daher, frühzeitig Rücklagen für die Ersatzbeschaffung (insbesondere LF 8) aufzubauen, um Einsatzfähigkeit und Haushaltssicherheit langfristig zu gewährleisten.